Das Bleaching entdeckte man zufällig bei der Behandlung von Zahnfleischentzündungen, bei der bakterienabtötende Mittel eingesetzt werden. Durch das Carbamideroxyd-Gel wird in den Zahnfleischtaschen aktiver Sauerstoff freigesetzt, der Bakterien abtötet. Die Zähne sind als Nebenwirkung weißer geworden, was die Geburtsstunde des Zahnbleichen war. Damit hat auch ein kosmetischer Trend eingesetzt, denn inzwischen lassen sich viele Menschen regelmäßig die Zähne bleichen. Allerdings eignet sich dieses Verfahren nicht für jeden, denn das Bleaching ist nur dann zu empfehlen, wenn die Zähne in einem einwandfreien Zustand und durch eine gründliche Zahnreinigung nicht heller geworden sind. Die Gründe für eine Verfärbung der Zähen sind sehr vielfältig, wobei es meist durch bestimmte Nahrungsmittel und Getränke, sowie dem Rauchen zu den ungewollten Verfärbungen kommt.
Beim Zahnbleichen gibt es sehr viele unterschiedliche Varianten, die von einem professionellen Bleaching beim Zahnarzt, über kosmetische Behandlung in einem Kosmetikstudio bis hin zum Bleaching für den Hausgebrauch reichen. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrer Wirkweise enorm voneinander, sondern vor allem auch im Preis. Das Bleaching für zu Hause kostet rund 50 Euro und erzielt akzeptable Ergebnisse. Ein hervorragendes Ergebnis ist allerdings nur dann gegeben, wenn das Bleaching durch einen Zahnarzt durchgeführt wird. Die Kosten hierbei belaufen sind auch auf durchschnittlich 100 Euro pro Sitzung, wobei zwischen fünf und zehn Sitzungen erforderlich sind. Diese Kosten werden nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Allerdings gibt es die in oder andere Zahnersatzversicherung, die auch kosmetische Eingriffe übernimmt. So sollte man die Bedingungen der Zahnersatzversicherung genau studieren, wenn man auf solche Behandlungen Wert legt.