Amateur- und Leistungssportler greifen zurzeit unheimlich gerne auf den Stoff Creatin zurück. Früher war dies allgemein üblich unter den Bodybuildern, heute bedienen sich immer öfter auch Personengruppen aus Leichtathletik, Ballsport und Kraftsport des leistungssteigernden Creatin. Gerade im Kampfsport und in der Leichtathletik setzt sich der Einsatz von Creatin immer mehr durch, wie es scheint auch zu Recht. Viele wissenschaftliche Studien belegen ganz eindeutig, dass der Einsatz von Creatin die Leistungsfähigkeit steigert, den Muskelaufbau durch eine gesteigerte Proteinsynthese erhöht sowie die Regeneration von sportlichen Höchstleistungen deutlich verbessert. Viele professionelle Fussballclubs wenden heute immer wieder gerne Creatin an, um die Leistungsfähigkeit der Spieler deutlich zu steigern.
Daher kann man also sagen, dass der Einsatz von Creatin nicht nur für den Bodybuilder von enormen Vorteil sein kann, sondern auch für den Schnellkraftsportler, der seine Leistungsfähigkeit kurzfristig steigern möchte. Creatin ist erhältlich als Pulver, Luquid oder in Kapselform. Es ist in jedem gut sortierten Fitness-Fachgeschäft frei verkäuflich und erfreut sich, neben Proteinpulver, immer größerer Beliebtheit in der Sport- und Fitness-Szene.
In der Zeit des intensiven Trainings werden meist 20 mg Creatin pro Tag empfohlen. Später, um den Erfolg bei zu behalten, genügen dann 3 bis 5 Gramm pro Tag. Man sollte das Creatin mit einfachen Kohlenhydraten wie Traubensaft, Dextrose oder Maltodextrin mischen, da es alleine instabil ist. Einige Hersteller bieten jedoch inzwischen kombinierte Produkte an. Eine Untersuchung durch einen Arzt vor der Einnahme von Creatin ist sehr empfehlenswert, um eventuelle Nebenwirkungen ausschließen zu können. Eine eingehende Beratung in einem seriösen Fachgeschäft bezüglich Einnahme, Wirkung und Dosierung ist als selbstverständlich voraus zu setzen.