Immobilienfonds sind eine Anlageform, die in Deutschland zunehmen beliebter wird. Grundsätzlich einmal handelt es sich bei einem Immobilienfonds um eine Kapitalanlage, durch die der Anleger die Möglichkeit eingeräumt bekommt, sich mit einen vergleichsweise geringen Anteil an Immobilien zu beteiligen. Grundsätzlich investiert ein Immobilienfonds in Immobilien, bei denen es sich in der Regel um gewerblich genutzte Immobilien handelt. Dies können große Einkaufszentren oder aber auch Bürogebäude sein. Den Hauptteil der Rendite erwirtschaftet ein Immobilienfonds durch die Mieteinnahmen und durch die Wertsteigerung der einzelnen Objekte. Daneben spielen auch Immobilienverkäufe der zum Fonds gehörenden Objekte eine große Rolle. Unterscheiden muss man dabei die offenen und die geschlossenen Immobilienfonds. Bei einem offenen Immobilienfonds handelt es sich um ein staatlich beaufsichtigten Fonds, der auch der Staatlichen Genehmigung bedarf. In diesem Fonds können jederzeit Anteile ge- und verkauft werden und der Fonds besteht mindestens aus 15 verschiedenen Objekten. Daneben gibt es den geschlossenen Immobilienfonds, bei dem der Fond geschlossen wird, sobald das benötigte Geld für die geplante Investition zusammen gekommen ist. Ist der Fonds geschlossen könne die Anteilseigener nur unter erschwerten Bedingungen Anteile kaufen oder verkaufen. Im Vergleich zum offene Immobilienfonds wird bei einem geschlossenen Immobilienfonds auch meist nur in ein ganz bestimmtes Objekt investiert. Offene Immobilienfonds eignen sich für den privaten Anleger besonders gut, da hier eine Einlage bereits ab 50 Euro möglich ist. Zudem ist ein kontinuierliches Sparen möglich, da jederzeit neue Anteile gekauft werden können. Damit ist ein offener Immobilienfonds beispielsweise als Anlageform für die Altersvorsorge geeignet, da er auch als risikoarm gilt.